Borte
Fuchsienbrücke
Fuchsienbrücke aus „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“, 1834

Gussedition

Die Fertigung von Architekturguss lässt sich am Verhüttungsstandort Keula, dem heutigen Krauschwitz, bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Die wohl berühmteste Brücke jener Zeit, die Fuchsienbrücke im Blauen Garten, ließ Fürst Hermann von Pückler-Muskau in seinem Eisenhüttenwerk in Keula anfertigen. Das Hauptgestaltungselement dieser Brücke, der Fuchsientopf, ist ein Bestandteil der Fürst-Pückler Gussedition®. Zu dieser gehört auch ein in Anlehnung an eine historische Zaunanlage im Branitzer Pückler-Park entwickeltes Zaunmodul. Von besonderem Wert sind die Straßenlaternen, früher unter dem Begriff Kandelaber bekannt. An richtiger Stelle angeordnet vermitteln Sie noch heute das Flair vergangener Jahrhunderte. Sie erscheinen bereits im Lieferkatalog des Eisenhüttenwerkes Keula im Jahre 1880. Ferner gehört eine Auswahl historischer Poller dazu. Abgerundet wird die Kollektion durch drei Varianten von Parkbänken hach historischem Vorbild. Darunter befindet sich auch das Modell der Pücklerbank aus seinem Park in Bad Muskau. Das Modell "Keula" war und ist vermutlich die verbreitetste Park- und Gartenbank der Lausitz. Dank ihrer hohen Lebensdauer haben sicherlich schon viele Generationen diese genutzt, ohne ihre historische Herkunft je gekannt zu haben.

Borte
Keulahütte Krauschwitz